Seelengedächtnis

Seelengedächtnis

Warum sich dein Seelengedächtnis meldet,
wenn ein Gefühl aus dem Nichts kommt

Das Seelengedächtnis ist der Speicher, in dem deine Seele alles bewahrt, was sie in all ihren Leben erfahren hat. Jede Begegnung, jede Freude, jeder Schmerz und jede Lernaufgabe bleibt dort als energetische Information erhalten, über den Tod hinaus und über viele Inkarnationen hinweg. Vieles davon spüren wir nie bewusst. Manches aber meldet sich, mitten im Alltag und scheinbar ohne Grund.

Gibt es ein Seelengedächtnis wirklich?

Ja, das Seelengedächtnis gibt es, denn die Seele selbst stirbt nie. Wir legen am Ende eines Lebens den Körper ab, nicht aber das, was wir erlebt haben. Alles, was eine Seele in ihren Inkarnationen erfahren hat, bleibt im großen Bewusstseinsfeld erhalten. Ganz gleich, wie oft wir schon hier waren und wie oft wir wieder gegangen sind.

Ein bisschen ist es wie mit dem Licht der Sterne. Was heute Abend in deinem Auge ankommt, hat sich vor sehr langer Zeit auf den Weg gemacht. Und doch leuchtet es jetzt, in diesem Augenblick, für dich.

Was ist im Seelengedächtnis gespeichert?

Im Seelengedächtnis liegt alles, was deine Seele je erlebt und sich je vorgenommen hat. Die schönen Erfahrungen genauso wie die schweren. Die Prägungen, die sich über viele Leben tief eingegraben haben. Die Lernschritte, die schon gegangen sind. Und auch die Erfahrungen, die noch offen sind, weil deine Seele sie in diesem oder einem späteren Leben machen möchte.

Manche Dinge kann eine Seele nur im Menschsein erleben. Berührung, Abschied, Verlust, das Wiederfinden der Liebe. Deshalb kommen wir mit einer Art innerem Lernplan auf die Erde, und das Seelengedächtnis weiß, was darauf steht.

Wo sind diese Erinnerungen gespeichert?

Die Informationen des Seelengedächtnisses sind in fast allen Schichten deines multidimensionalen Körpers verteilt. Einen einzigen Ort dafür gibt es nicht.

Ein Teil reist direkt in deinen Zellen mit. Im Zellgedächtnis liegt viel, das gar nicht aus deinem jetzigen Leben stammt: Eindrücke aus früheren Leben und Prägungen, die du aus deinem Familiensystem mitbekommen hast. Sehr viel trägt auch dein Kausalkörper. Das ist eine Energieschicht, die weit über den physischen Körper hinausreicht und viele karmische Informationen enthält. Und immer wieder begegnet mir der Hinweis, dass ein großer Teil unserer Seelenerinnerungen in der fünften Herzkammer ruht.

Warum tauchen Gefühle aus dem Nichts auf?

Gefühle, die aus dem Nichts kommen, haben ihren Ursprung oft in einer Erfahrung, die im Seelengedächtnis gespeichert ist. Ein Auslöser im Heute berührt eine alte Information, und das System reagiert, obwohl es dafür im jetzigen Leben keinen Anlass gibt. Plötzlich wird es eng in der Brust. Der Atem stockt. In einem vollen Raum steigt Panik auf, die du von dir gar nicht kennst.

Genau das habe ich selbst erlebt. Als Kind hatte ich nie Platzangst, und es gab auch kein Erlebnis, das mich in diese Richtung geprägt hätte. Erst als Erwachsene, mein Sohn war damals ungefähr drei Jahre alt, war sie auf einmal da. Ohne Vorgeschichte, ohne Erklärung. Heute weiß ich, dass solche Momente sehr häufig in einem anderen Leben wurzeln.

Über genau diese Frage habe ich auch ein Video aufgenommen:

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Wenn dein Körper plötzlich mit Atemnot oder Herzrasen reagiert, lass das bitte immer auch ärztlich abklären. Die Arbeit mit dem Seelengedächtnis ergänzt diesen Weg, sie ersetzt ihn nicht.

Bin ich meinem Seelengedächtnis ausgeliefert?

Nein, du bist deinem Seelengedächtnis nie ausgeliefert, denn auch mit allem, was dort gespeichert ist, behältst du deinen freien Willen. Deine Seele mag sich eine bestimmte Erfahrung vorgenommen haben. Wie du sie machst, entscheidest du hier auf der Erde.

Nehmen wir den Verlust. Du kannst ihn mit voller Wucht erleben: mit Verzweiflung, mit Schmerz, mit dem Gefühl, dich selbst aufzugeben. Du kannst einen Verlust aber auch so durchleben, dass du daran wächst. Dass du irgendwann das Geschenk darin entdeckst. Vielleicht bist du selbstständiger geworden. Vielleicht hast du mehr Verantwortung für dein eigenes Leben übernommen. Vielleicht kann dein Herz sich wieder für die Liebe öffnen, gerade weil es einmal verloren hat. Wie tief wir in die Dualität eintauchen, liegt bei uns. Darum gibt es im Seelengedächtnis keine Opferrolle, die festgeschrieben wäre.

Wie komme ich mit meinem Seelengedächtnis in Kontakt?

Am leichtesten kommst du über die Akasha Chronik mit deinem Seelengedächtnis in Kontakt. Dort verbindest du dich mit einem Anteil deines Höheren Selbst und kannst Informationen abrufen, die dich in deinem jetzigen Leben unterstützen. Was hat meine Seele schon alles erlebt? Woher kommt dieses Gefühl, das ich mir nicht erklären kann? Welche Erfahrungen warten noch auf mich? Und was davon darf ich heute verstehen?

Du kannst es dir vorstellen wie eine alte Schatulle, die sich öffnet. Was darin liegt, war immer schon da. Es kommt nur endlich ans Licht.

Zwei Hände öffnen eine alte geschnitzte Holzschatulle, aus der warmes goldenes Licht aufsteigt, daneben ein grüner Zweig und Lavendel. Sinnbild für das Seelengedächtnis, das sich öffnet, in der Bewusstseinsarbeit von Andrea Schmucker.
Gedanke dahinter: Was in der alten Schatulle liegt, war immer schon da. Erst wenn sie sich öffnet, kommt es ans Licht, so wie die Erinnerungen deiner Seele.

Wenn du diesen Weg begleitet gehen möchtest, ist eine Akasha Chronik Lesung ein guter Anfang. Du kannst dich deinem Seelengedächtnis aber auch über eine Meditation nähern, über die fünfte Herzkammer oder ganz einfach über die Verbindung zu deiner Seelenessenz.

Lässt sich verändern, was dort gespeichert ist?

Ja, denn alles im Seelengedächtnis ist Energie, und Energie lässt sich wandeln. Was eine alte Erfahrung heute noch in dir auslöst, kannst du verändern. Durch dein Schöpferbewusstsein, durch deine Schöpferkraft und durch die Kraft deiner Absicht. Wir sind Menschen, und wir sind viel mehr als das. Wir sind Seelenwesen.

Probier es ruhig einmal spielerisch aus. Es darf leicht gehen in dieser Zeit. Genieße dein Menschsein und gestalte dieses eine Leben, das du jetzt lebst, so liebevoll für dich, wie du nur kannst.

Gedanke hinter dem Kopfbild: Das Licht der Sterne ist vor langer Zeit losgeschickt worden und kommt doch erst jetzt bei uns an. Genauso erreichen uns Erfahrungen unserer Seele, die viele Leben alt sind.

Häufige Fragen zum Seelengedächtnis

Ist das Seelengedächtnis dasselbe wie das Zellgedächtnis?

Nein. Das Zellgedächtnis ist einer der Orte, an denen Informationen aus dem Seelengedächtnis gespeichert sind. Das Seelengedächtnis selbst ist viel größer: Es umfasst alles, was deine Seele in all ihren Leben erfahren hat, und ist auch im Kausalkörper und im großen Bewusstseinsfeld verankert.

Geht das Seelengedächtnis mit dem Tod verloren?

Nein. Die Seele stirbt nie, und mit ihr bleibt alles erhalten, was sie erlebt hat. Wenn wir einen Körper ablegen, bleiben unsere Erfahrungen als energetische Information im Bewusstseinsfeld bestehen und begleiten uns in die nächste Inkarnation.

Steht im Seelengedächtnis fest, was ich erleben muss?

Im Seelengedächtnis steht, welche Erfahrungen sich deine Seele vorgenommen hat. Wie du sie erlebst, ist offen. Mit deinem freien Willen entscheidest du, ob du eine Erfahrung als Drama durchlebst oder ob du an ihr wächst.

Wie finde ich heraus, was in meinem Seelengedächtnis gespeichert ist?

Am direktesten über die Akasha Chronik, zum Beispiel in einer Lesung. Auch eine Meditation, die Arbeit mit der fünften Herzkammer oder die Verbindung zu deiner Seelenessenz können dir Zugang schenken. Oft zeigt sich zuerst ein Gefühl, und das Verstehen kommt danach.

Andrea Schmucker
Geschrieben von Andrea SchmuckerAkasha Chronik Lehrerin und Bewusstseinsheilerin